Der Hilfssheriff von Bulldog-City

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Der Hilfssheriff von Bulldog-City

Martin Großmann spielt in Personalunion die verschiedenen Typen, er philosophiert, theologisiert und analysiert, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Großmann macht Kabarett als ein in sich geschlossenes Theaterstück. Mit vielen wundersamen Personen, nachdenklichen Überlegungen und überspitzten Begebenheiten, die dann schon ganz nah wieder an der Realität liegen. Großes Kabarett, bei dem der Zufall einen Plan hat.

Dieter Gebhardt, Stuttgarter Zeitung

Aus der Diskrepanz zwischen Trapper, Cowboy und Indianer einerseits und Stammtisch, Jauchegrube und Dorfklatsch andererseits resultiert eine derart vortreffliche Komik, dass man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Was natürlich auch und vor allem an der großartigen schauspielerischen Leistung Grossmanns liegt. Grossmann arbeitet all diese Charaktere und Typen so großartig heraus, dass man am liebsten mal hinfahren möchte, um sich diese Gestalten persönlich anzuschauen. Das Publikum lacht in einem fort, obwohl die Ereignisse in und um Bulldog City ja eigentlich eher traurig sind - Ausverkauf von Tradition und Ursprünglichkeit zugunsten einer Eventkultur. "Der Hilfssheriff von Bulldog City" – ein erstklassiges Programm. Dynamisch, rasant, vielschichtig und zum Brüllen komisch.

Karl Leitner, Donaukurier Ingolstadt

Wenn Martin Großmann den Hilfssheriff-Stern anlegt, rührt er am Alptraum der Gegenwart schlechthin: Der Angst, dass sich der gesamte Lebensinhalt über Nacht als Illusion erweisen könnte. Sein Western-Kabarett entpuppt sich als fantasievolle, groteske Tragik-Komödie über Selbstverwirklichung und Realitätsverweigerung.

Uwe Eichler, Schweinfurter Tagblatt

Es rast vor uns die künstliche Welt einer abstrusen Realität vorbei, scharf und bunt gezeichnet wie die Bilder eines Comics. Detailverliebt und voller Agilität beleuchtet der Kabarettist Martin Großmann einen gesellschaftlichen Mikrokosmos, eingebetet irgendwo im Bayerischen Wald. Dort also, wo zwar die Gesellschaft noch nach alten Mustern funktioniert, jedoch getrieben von den Auswüchsen moderner Werte unweigerlich in die Katastrophe schlittert.

Martin Lutz, Süddeutsche Zeitung

Martin Großmann spielt in Personalunion die verschiedenen Typen, er philosophiert, theologisiert und analysiert, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Großmann macht Kaberett als ein in sich geschlossenes Theaterstück. Mit vielen wundersamen Personen, nachdenklichen Überlegungen und überspitzten Begebenheiten, die dann schon ganz nah wieder an der Realität liegen. Großes Kabarett, bei dem der Zufall einen Plan hat.

Dieter Gebhardt, Stuttgarter Zeitung

Aus der Diskrepanz zwischen Trapper, Cowboy und Indianer einerseits und Stammtisch, Jauchegrube und Dorfklatsch andererseits resultiert eine derart vortreffliche Komik, dass man an diesem Abend in der wieder mal ausverkauften Neuen Welt, aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Was natürlich auch und vor allem an der großartigen schauspielerischen Leistung Grossmanns liegt. Grossmann arbeitet all diese Charaktere und Typen so großartig heraus, dass man am liebsten mal hinfahren möchte, um sich diese Gestalten persönlich anzuschauen. Das Publikum lacht in einem fort – obwohl die Ereignisse in und um Bulldog City ja eigentlich eher traurig sind. Ausverkauf von Tradition und Ursprünglichkeit zugunsten einer Eventkultur? "Der Hilfssheriff von Bulldog City" – ein erstklassiges Programm. Dynamisch, rasant, vielschichtig und zum Brüllen komisch.

Karl Leitner, Donaukurier Ingolstadt

Er stellt sie auf die Bühne, wie sie nun einmal sind, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Hinterwäldler, die bereits Jahrhunderte vor Albert Camus das Absurde in und an der Welt begriffen haben, um dieses Absurde mit den Mitteln unbewußt selbstironischer Berechnung fassbar und vor allem aushaltbar, sprich erträglich zu machen. Das Großmann Gedanken ermöglicht, die weitergeführt werden wollen, hebt ihn aus der Masse unzähliger Kabarettisten heraus. Er macht Kabarett, um sich dieser Form der Selbstdarstellung spielerisch zu bedienen, um diese Form zugleich zu hinterfragen und um sie ab und an (Momente der Stille) sogar fast vollständig aus den Angeln zu heben.

Kristian Kuhnle, Straubinger Tagblatt

Bulldog-City ist ein kleines Stück von dieser Welt, wo jeder sein darf, was er schon immer sein wollte. Der Hilfssheriff und seine Freunde haben längst den Anschluss an diese Art der Realität verloren und noch weit weniger Lust, den Rückstand jemals wieder aufzuholen. Großmanns Kabarett ist vor allem ein in sich schlüssiges Schauspiel. Und darauf versteht sich der 35-Jährige, genauso wie sein Kabarett-Kollege Andreas Giebel, und beide kann man derzeit in der Grimme-Preis ausgezeichneten Polizeiserie "München 7" bewundern.

Ulrike Strauch, Bonner Generalanzeiger

Der Hilfssheriff von Bulldog-City entpuppt sich als fantasievolle, groteske Tragik-Komödie über Selbstverwirklichung und Realitätsverweigerung. Großmann rührt am Alptraum der Gegenwart schlechthin: Der Angst, dass sich der gesamte Lebensinhalt über Nacht als Illusioin erweisen könnte - eine Illusion, von der man aber, schlimmer noch, gar nicht mehr lassen möchte.

Schweinfurter Tagblatt

Regie: Dennis Gräf
textliche Mitarbeit: Mario Mathes

 
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