Zeltwache

Fotos

     
Zeltwache

Großmann erzählt, spielt, weint, schimpft, tobt, dass es nur so eine Freude ist. Gelten möchte er was, der Großmann, wenn nicht durch einen Stammplatz im Verein, dann wenigstens als Kabarettist. Dann wird er es ihnen schon zeigen, dass es kulturell mehr gibt als tschechische Stripperinnen auf Weihnachtsfeiern. Weg gehen wird er, das Dorf verlassen, in die Stadt ziehen, mit anderen Kabarettisten die Welt verbessern. Doch was muss er erfahren, auch in Künstlerkreisen trifft er auf Strukturen des Dorflebens - Absprachen, Kumpeleien, Doppelmoral. Ja Kruzifix, ist denn das überall das gleiche. Aber irgendwas muss man ja werden, irgendwas muss man ja machen, um sagen zu können: Da schau her, das bin ich, das hab ich gemacht und wenn es noch so ein Scheißdreck ist. Und dann freut er sich, der Mensch, weil das Leben auf einmal einen Sinn hat, weil man was gilt.
Großmann erzählt aber nicht nur von sich, sondern auch vom Walter, vom Opa, von der Rita, die alle was gemacht haben mit ihrem Leben. Nun, die meiste Zeit wird gelacht bei diesem Programm. Doch manche vermuten auch eine gewisse Tragik dahinter. Aber eine Tragik, die sich selber nicht so ernst nimmt. Und das ist gut so.

In Mitarbeit von Mario Mathes und Hans W.

Hinweis: Dieses Programm ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet


Presse

Die Gesichtszüge Martin Großmanns verzerren sich, seine Mimik wechselt in bewundernswerter Geschwindigkeit. Das Makabre schreit der Kabarettist aus der Kehle. Die Zuschauer lachen Tränen. Er tobt, heult,hüpft, gestikuliert wild, und plötzlich steht er still. Sein Gesicht wird zur mahnenden Maske. Er hat es geschafft, die schmale Gratwanderung der Selbstironie zu gehen und sich dadurch frei zu spielen - zusammen mit den Aufkirchner Zuschauern.

Starnberger Zeitung


"Großmann versteigt sich nicht ins Pseudo-Philosophische, sondern geht den Dingen direkt und handfest auf den Grund. Bei aller Absurdität der erzählten Geschichten bleibt Großmanns Figur dennoch nah an der Realität. Das bisweilen Verstörende und Beklemmende an Großmanns Programm sind somit nicht immer die Mittel, sondern auch der Inhalt seiner Darstellung. Das ganz und gar unkomische Aufblitzen von Realität inmitten feucht-fröhlichen Klamauks."

Weidener Zeitung


"Die Zuschauer im ausverkauften Saal, egal ob Bayern oder Zugereiste, lachten herzhaft über den schrägen Typen. Nahtlos reiht sich Großmann in das Passauer Kabarett-Triumvirat Jonas - Fischer - Zimmerschied ein, das somit zur zugkräftigen niederbayerischen Quadriga erweitert ist. Sein Sprachwitz und seine Mimik sind von grandioser derber Art. Großmanns Potential ist der zweifache Nachklapp einer Pointe. Mit deutlicher Pause kommt nach jedem Satz, der bereits beendet schien noch einer nach und spätestens der zweite ist dann der Hammer."

Augsburger Allgemeine


"Großmann gelingt mit seinem Programm "Zeltwache", was nur wenige Kabarettisten schaffen. Er durchdringt seine Zuschauer und wirkt nach."

Passauer Neue Presse


"Es ist gar nicht so einfach, die Begeisterung der Besucher bei Martin Großmann neuem Programm "Zeltwache" in Worte zu fassen. Es war nämlich ein wunderbarer Abend, bei dem es den Besuchern die Tränen in die Augen trieb. Mit tosendem Applaus würdigte das Publikum das neue Programm des Kabarettisten und Großmanns musste noch mehrmals auf die Bühne, um sich mit Zugaben von seinem Publikum zu verabschieden."

Plattlinger Anzeiger


"Was will er uns bloß sagen dieser Großmann?"

Ingolstädter Zeitung


"Phantastisches Programm, dessen Hintergründigkeit oft erst auffällt, wenn man wieder zuhause ist."

Landauer Zeitung


"Eines ist sicher: In Niederbayern schießen die Kabarettisten wie Unkraut aus der Erde, ausjäten sollte man sie nie, sondern als Zierpflanzen im Garten Bayerns hegen und pflegen, damit sie so solche Blüten wie Martin Großmann treiben."

Augsburger Allgemeine


"Ein tragischer Sieg der Koruption und des moralischen Niedergangs"

SZ, Ebersberg


"Freude hatten alle an diesem Abend im Straubinger Bahnhof, auch wenn man vielleicht erst zu Hause über so manche Pointe zum Nachdenken kam"

Straubinger Rundschau

 
© 2010 MARTIN GROßMANN
Martin Großmann - Mariahilfstraße 9 - 94032 Passau - Telefon: 0851.9884666